Anwalt Reiserecht

Als Urlauber schließt man immer mindestens einen Vertrag ab – entweder mit dem Reiseveranstalter einer Pauschalreise, der Fluggesellschaft oder den Besitzern von Hotel bzw. Ferienwohnung. Wie bei Verträgen üblich sind auch bei Reisen im Vertrag Parameter definiert, wie zum Beispiel Dauer der Reise, Qualität der Unterkunft, der Preis und viele mehr, die beiderseitig zu erfüllen sind.

Grundsätzlich kann man als Reisender vor Beginn der Reise jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Jedoch kann sich der Reiseveranstalter vorbehalten, in dem Fall eine Aufwandsentschädigung (auch bekannt als Storno-Gebühr) einzubehalten.

Ist die Reise an sich mangelhaft, entspricht also nicht dem, was im Voraus bei Vertragsschluss zwischen den beiden Parteien vereinbart wurde, hat der Urlauber verschiedene Möglichkeiten:

  • Er kann die Beseitigung des Mangels noch während der Reise verlangen. Geschieht dies nicht innerhalb einer festgesetzten Frist, darf der Mangel auf Kosten des Reiseveranstalters selbst beseitigt werden.
  • Des Weiteren darf der Reisepreis angemessen gemindert werden. Der Mangel muss dazu aber im Voraus angezeigt werden, sodass der Veranstalter der Möglichkeit hat, den Mangel selbst zu beheben.
  • Auch darf der Reisende den Vertrag bei schwerwiegenden Mängeln kündigen. Die Reise muss jedoch durch den Mangel erheblich beeinträchtigt sein.
  • Sollte ein durch einen Mangel entstandener Schaden nicht mehr Rückgängig zu machen sein, kann nachträglich auch Schadensersatz vom Veranstalter verlangt werden.

 

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