Anwalt Namensrecht

In Deutschland ist es gesetzlich geregelt, dass jede Person zur Unterscheidung und Identifikation einen Vor- und Nachnamen tragen muss. Die meisten Menschen nehmen den Namen als Zeichen ihrer Identität an, manche haben jedoch den Wunsch, ihren Namen zu ändern.

Die Namensgebung

Nach der Geburt eines Kindes haben die Eltern einen Monat Zeit, einen Vornamen auszuwählen. Dieser muss im Hinblick auf das Kindeswohl vertretbar sein, anderenfalls hat das Standesamt die Möglichkeit, den Namen abzulehnen. Als Nachname des Kindes wird der Nachname eines der Elternteile festgelegt, dieser gilt dann als Familienname. Das bedeutet, dass alle weiteren gemeinsamen Kinder auch diesen Nachnamen tragen. Bei einer Adoption nimmt das Kind im Regelfall den Namen der Adoptiveltern an.

Wie kann man eine Namensänderung durchführen?

Die Standardsituationen, in welchen sich ein Name ändert, sind Hochzeit, Scheidung oder Adoption. Alle weiteren Anpassungen des Namens können nur in begründeten Ausnahmesituationen beantragt werden.

Ausnahmesituationen sind beispielsweise, wenn der Name im Alltag einen unzumutbaren Nachteil bringt, weil er lächerlich klingt, negativ konnotiert ist oder sich sehr schwer aussprechen lässt.

Um eine Namensänderung beim Standesamt durchsetzen zu können empfiehlt sich immer die Hinzunahme eines Anwalts. Dieser kann im Vorfeld schon Erfolgschancen einschätzen und berät Sie zur besten Methode, um die Behörden von der Dringlichkeit zu überzeugen. Sollte der Antrag abgelehnt werden, kann ein Anhalt im Widerspruchsverfahren Ihren Anspruch auf Namensänderung auch gerichtlich durchsetzen.

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