Anwalt Ein- und Umgruppierungen

Das Rechtsgebiet Arbeitsrecht beinhaltet in Deutschland gesetzliche Regelungen zwischen Arbeitnehmern und deren Arbeitgebern. Um alle geltenden Gesetzmäßigkeiten abzudecken, sind ebenfalls alle Regelungen bezüglich Eingruppierungen und Umgruppierungen im Arbeitsrecht niedergeschrieben.

Eingruppierungen 

In Deutschland spricht man von einer Eingruppierung, wenn einem Arbeitnehmer eine Vergütungsgruppe zugewiesen wird, die seinen ausgeübten beruflichen Tätigkeiten entsprechen. Folglich findet eine Eingruppierung statt, wenn einem Arbeitnehmer eine Lohn- oder Gehaltsgruppe zugewiesen wird. Der einschlägige Vergütungstarifvertrag gilt grundsätzlich als Richtwert. Sind beide Vertragspartner Mitglieder einer tarifschließenden Organisation oder ist der Tarifvertrag allgemeinverbindlich, so gilt eine Eingruppierung als zwingend

Umgruppierung

Im Gegensatz zu einer Eingruppierung versteht man unter einer Umgruppierung, nicht die Einteilung, sondern eine Änderung von Lohn- oder Gehaltsgruppeneinteilung eines Arbeitnehmers. Der betroffene Arbeitnehmer muss demzufolge bereits in eine Vergütungsgruppe eingewiesen worden sein.
Die Ursachen für eine solche Umgruppierung können unteranderem eine Versetzung durch den Arbeitgeber oder auch die Änderung des Tarifvertrages sein. Sollte einem Arbeitnehmer die falsche Vergütungsgruppe, beispielsweise eine niedere Vergütungsgruppe zugewiesen werden, kann dieser die korrekte Eingruppierung gerichtlich mithilfe einer Eingruppierungsfeststellungkslage im Arbeitsgericht verklagen. 

Ihr Rechtsanwalt für Ein- und Umgruppierungen in Eisenach

Sollten Sie in eine inkorrekte Vergütungsgruppe eingewiesen werden, stehen Ihnen die Rechtsanwälte der Kanzlei Maurer und Möbius beratend zur Seite. Sollte es zu einer gerichtlichen Durchsetzung kommen, vertreten wir Sie und kämpfen für Ihr Recht vor Gericht. Sie erreichen uns telefonisch unter den angegebenen Kontaktdaten.  

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