Ordentliche Kündigung

Eine ordentliche Kündigung legt eine einzelvertragliche, tarifvertragliche oder gesetzliche Kündigungsfrist fest, die sich nach der Länge der Betriebszugehörigkeit richtet. Die Mindestkündigungsfrist beträgt mindestens vier Wochen zum 15. beziehungsweise letzten Tag des Monats.

Kürzere Kündigungsfristen sind in bestimmten Fällen zulässig:

  • während der Probezeit 
  • durch Tarifvertrag 
  • bei Aushilfskräften 
  • bei Unternehmen mit bis zu 20 Arbeitnehmern

Längere Kündigungsfristen können vereinbart werden. Jedoch darf die Frist für den Arbeitnehmer nicht länger als die für den Arbeitgeber sein.

Im Insolvenzfall beträgt die Kündigungsfrist höchstens drei Monate. Für schwerbehinderte Menschen gilt eine Kündigungsfrist von mindestens vier Wochen. Das Gesetz, der Tarifvertrag oder der Arbeitsvertrag kann das Recht auf eine ordentliche Kündigung ausschließen. 

Anwalt für ordentliche Kündigungen

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